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Gehälter Blog

Informationen, Tipps und Trends rund um Karriere, Gehalt, Gehaltsverhandlung und Vergütung

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Category: Allgemein

In der neuen Reihe Gehaltscheck informiert Euch das Gehälterblog über branchenspezifische Verdienstmöglichkeiten für Berufseinsteiger mit akademischem Backround. Den Anfang macht die IT-Branche.  Auf der Basis des Ergebnisberichtes zur Gehaltsstudie 2009 „Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen und Praktikanten“ von alma mater, die seit 2005 jährlich erscheint, stellt sich die Frage nach Unterschieden bei der Vergütung für die einzelnen Funktionsbereiche (FB) in ausgewählten Branchen.

Dazu werden die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen in den unterschiedlichen FBs der Unternehmen überprüft. Hierbei handelt es sich um Jahresgehälter vor Steuern. Als FB werden diejenigen Berufsfelder definiert, in welchen Absolventen nach ihrem Studium arbeiten wollen bzw. sich dafür während ihres Studiums qualifiziert haben.

In Bezug auf die FBs ist anzumerken, dass nicht alle bei Unternehmen auf Interesse stoßen müssen, wie etwa Fertigung oder Forschung und Entwicklung (F&E). Dies hat seine Ursache darin, dass in verschiedenen Branchen die Unternehmen beispielsweise weder über eine Fertigung oder eine F&E-Abteilung verfügen. Zudem kann es sein, das aufgrund geringer Nennungen FBs nicht in die Auswertung miteinfließen.

Grundsätzlich ist in der vorliegenden Betrachtung zu berücksichtigen, dass Hochschulabsolventen insbesondere in den FBs IT und Vertrieb ider IT-Branche grundsätzlich im Vergleich zum Branchendurchschnitt höhere Verdienstmöglichkeiten besitzen. Dies gilt für klassische Servicefunktionen wie Marketing oder Personal nicht.

Die vorliegende Analyse basiert auf den Rohdaten der Gehaltsstudie – 4.224 Gehaltsangaben von 685 Unternehmen –, die entsprechend der Fragestellung ausgewertet wurden.

Verdienstmöglichkeiten in der IT-Branche

Insgesamt belegen die Daten der Umfrage zur Gehaltsstudie 2009, dass in der IT-Branche die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen gemessen am Durchschnitt aller Branchen niedriger ausfallen.

Betrachtet man die einzelnen FBs, ist festzustellen, dass in den einzelnen Berufsfeldern Abschläge von bis zu 20% zu verzeichnen sind. Dabei weisen die Einsatzbereiche Vertrieb, IT-Bereich und Fertigung noch die geringsten Abschläge auf. Die höchsten Abschläge entfallen auf die Einsatzbereiche Personalwesen, Einkauf, Marketing und Traineeprogramm.

Darüber hinaus verdeutlichen die Rohdaten der Gehaltsstudie 2009, dass Praktikanten sowie Studenten im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten in der IT-Branche in Bezug auf den Durchschnitt aller Branchen leicht darüber liegende Vergütungen zu erwarten haben. Der Aufschlag bei Abschlussarbeiten kann dabei bis zu 100 Euro betragen.

Zwischenfazit

Die IT-Branche bietet Berufseinsteigern im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt aller Branchen in den untersuchten FBs befriedigende Verdienstmöglichkeiten. Davon zum Teil ausgenommen sind allerdings Praktikanten und Abschlussarbeiten.

Unternehmensgröße in der Branche IT

Betrachtet man auf Basis der Primärdaten die IT-Branche im Hinblick auf die Größe der vorhandenen Unternehmen, so ergibt sich folgendes Bild: Von den insgesamt 393 Nennungen entsprechen 45% einer Größe bis 100 Mitarbeitern.

Mittlere Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern sind mit rund 35% vertreten. Ein knappes Viertel der in der IT-Branche vertretenen Unternehmen besitzt eine Größe von mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Bei einer Addition kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) wird deutlich, welches Gewicht diese Unternehmen bei der Zusammensetzung der IT-Branche besitzen: Mit rund 80% stellen sie den Löwenanteil an der Gesamtstruktur der Branche.

Zwischenfazit

Lediglich ein knappes Viertel aller Unternehmen in der IT-Branche besitzt eine Unternehmensgröße von über 1000 Mitarbeitern. Da die die Branche tendenziell eine Vielzahl an Freiberuflern und Selbständigen aufweist, erklärt sich daraus die „Vorherrschaft“ der KMU sowie die gemessen am Branchendurchschnitt niedrigen Verdienstmöglichkeiten. Letzteres steht auch im Zusammenhang mit dem massiven Stopp bzw. der Kostenoptimierung von IT-Projekten aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Regionale Gehaltsunterschiede in der IT-Branche

Bei der Untersuchung der regionalen Vergütungsstrukturen in der IT-Branche ergibt sich folgendes Bild: Die drei FBs IT, F&E und Vertrieb weisen die meisten Nennungen über alle Postleitzahlbereiche (PLZ) hinweg auf. Sie liegen bei den Einstiegsgehältern teilweise deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt aller Branchen. Beispielhaft ist das Einstiegsgehalt im FB F&E, das rund 2.000 Euro unter dem Branchendurchschnitt angesiedelt ist.

Für Berufseinsteiger ist in diesem Zusammenhang interessant, in welchen PLZ attraktive Einstiegsgehälter gezahlt werden. Dafür werden nachfolgend die PLZ 0 bis 3 (Norden, Mitte und Osten Deutschlands) und 6 bis 9 (Mitte- und Süddeutschland) untersucht.

Das Ergebnis: Die Datensätze weisen für die PLZ 0 bis 3 bezogen auf den Gesamtdurchschnitt aller Branchen Aufschläge aus, für die Einsatzfelder IT und Vertrieb von rund 3.00 Euro. Der Einsatzbereich F&E verzeichnet allerdings Abschläge von rund 1.000 Euro.

Damit können sich die drei Einsatzfelder insgesamt bei der Attraktivität der Einstiegsgehälter in verhältnismäßig strukturschwachen Regionen Deutschlands behaupten.

Abbildung: Durchschnittliche Einstiegsgehälter für Funktionsbereiche in den PLZ; Quelle: alma mater 2009

Die drei FBs zeigen bei der Betrachtung der Einstiegsgehälter gemessen am Gesamtdurchschnitt der Branchen in Bezug auf die PLZ 6 bis 9 Aufschläge. Diese liegen zwischen ca. 500 Euro bis rund 13.000 Euro. Dabei weist vor allem das Einsatzfeld F&E hohe Aufschläge aus.

Einmal mehr zeigt sich an dieser Stelle bei der Vergütung für Berufseinsteiger die überregionale Attraktivität der Einsatzbereiche IT und Vertrieb, da diese sowohl in den niedrigen als auch in den hohen PLZ Aufschläge verzeichnen.

Zwischenfazit

In den auf der Basis der ausgewählten FBs in Bezug auf den entsprechenden PLZ und die dort durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten bleibt festzuhalten, dass keine Umkehrung des Süd-Nord-Gefälles für die IT-Branche identifizierbar ist. Der Funktionsbereich F&E ist regional übergreifend attraktiv vergütet und erzielt vor allem im süddeutschen Raum hohe Aufschläge. Dies deutet daraufhin, dass die dortigen Bundesländer Wirtschaftsstandorte mit forschungsintensiven Arbeits- und Produktionsprozessen beherbergen.

Vergleich

Welche Rückschlüsse können abschließend aus den vorherigen Ergebnissen zu den Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen und Praktikanten in der IT-Branche gezogen werden?

  • Absolventen, die sich für die IT-Branche im Rahmen ihres Studiums qualifiziert haben, erwarten im klassischen IT- und Sales-Bereich überdurchschnittliche Einstiegsgehälter. In Bereichen der IT-Branche wie Marketing oder Personal liegen die Einstiegsgehälter teilweise unter dem Durchschnitt aller Branchen.
  • Insbesondere Einsatzfelder wie Einkauf, Marketing, Personalwesen oder Traineeprogramm erzielen zum Teil hohe Abschläge.
  • Für Praktikanten und Abschlussarbeiten bieten sich durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten.
  • Die IT-Branche setzt sich überwiegend aus kleinen und mittleren Unternehmen mit einer Größe bis zu 1.000 Mitarbeitern zusammen.
  • Regionale Gehaltsunterschiede sind innerhalb der Branche Finance zu beobachten. Im Gegensatz zum Gesamtdurchschnitt aller Branchen kommt es hier aber nicht zu einer Umkehrung des Süd-Nord-Gefälles bei den Einstiegsgehältern.

Was meint Ihr zu den vorliegenden Ergebnissen?

Johannes vom Gehälterblog

Quelle: FAZ am Sonntag, 17.01.2010

Quelle: FAZ am Sonntag, 17.01.2010

Dieses Gehalts-Ranking erschien neulich in der FAZ am Sonntag, genauso wie der GFK-Vertrauensindex 2009, der zeigt, wie angesehen welche Beruf bei den Deutschen sind:

Wie angesehen die Berufe sind

Jetzt kann man natürlich im Hinblick auf den Titel dieses Artikels folgende Gleichung aufstellen: Ärzte sind fein raus, denn sie verdienen rund 6.400 Euro brutto pro Monat und haben mit knapp 90% ein verdammt gutes Ansehen. Beides zusammengenommen ergibt einen (soziale) Status innerhalb der Gesellschafft, den kaum eine andere Gruppe erreicht.

In der Konsequenz heißt das: Wir werden alle sofort Ärzte, hehe. Nein im Ernst, die FAZ hat ihren Artikel ja nicht umsonst mit diesem Titel versehen: Das gespaltene Land. Aber warum? Nur weil Einige mehr verdienen als andere?

Fortsetzung folgt. Diskussion ist eröffnet :)

Johannes vom Gehälterblog

Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat letzte Woche ein interessantes Interview mit mit Dr. Andreas Sarcletti zum Thema Praktika geführt.  Dr. Sarcletti ist Wissenschaftler und bei HIS im Unternehmensbereich Hochschulforschung zuständig für Absolventenstudien und lebenslanges Lernen. Da Interview bezieht sich auf die von ihm 2009 veröffentlichte Dissertation.

Kern des Interviews ist die Frage, welche Bedeutung Praktika für den Berufseinstieg besitzen, die während des Studiums absolviert wurden.

Sarcletti fest: “Praxiserfahrung ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der entscheidende. Wichtiger sind die Abschlussnote, die Studiendauer und vor allem das studierte Fach. In einigen Bereichen haben diejenigen einen Vorteil, die schon eine fachnahe Berufsausbildung absolviert haben. Sie müssen sich im Studium nicht so sehr um Praxiserfahrungen bemühen.”

Im Hinblick auf den Nutzen von Praktika und Nebenjobs äußert er: “Etwa ein Fünftel der offenen Stellen besetzen Unternehmen mit Absolventen, die sie bereits aus einem Praktikum oder von einem Nebenjob kennen.”

Interessant ist auch der Aspekt der “Generation Praktikum”, der immer wieder durch die Medien geistert sowie der ideale  Zeitpunkt während des Studiums, ein Praktikum zu absolvieren: “Es gibt natürlich Praktika, in denen Studenten ausgebeutet werden und nur Routinetätigkeiten verrichten. Ein gutes Praktikum aber bietet einen höheren Lerneffekt als die studentische Erwerbstätigkeit, zumindest wenn man denselben Zeitraum betrachtet. Insgesamt haben Praktika am Ende des Studiums den größten Nutzen. Die Studenten haben mehr Hintergrundwissen und lernen so zielgerichteter dazu. Und das Knüpfen von Kontakten ergibt am Ende des Studiums natürlich mehr Sinn.”

Zum Schluss noch zwei Punkte, die auch immer wieder diskutiert werden, nämlich 1. Praktika nach dem Studium und 2. die Abhängigkeit einer Annahme eines Praktikums vom eigenen Geldbeutel.

Dazu Dr. Sarcletti: “Wer das nach dem Studium macht, hat es meist versäumt, vorher Praxiserfahrung zu sammeln. Wenn jemand gar nichts vorzuweisen hat, ist es verständlich, dass Arbeitgeber erst einmal nur ein Praktikum vergeben statt einer Festanstellung. [..]

Sehr stark ist der Zusammenhang nicht. [gemeint ist hier eigener Geldbeutel und Möglichkeit, ein Praktikum evtl. selbst zumindest teil zu finanzieren] Es ist aber sicherlich einfacher, zwei, drei Praktika während des Studiums zu absolvieren, wenn die entsprechende finanzielle Unterstützung vorhanden ist. Wenn man in München im Medienbereich studiert und ein Praktikum in Hamburg machen möchte, kostet das natürlich Geld. Für andere Studenten stellt sich die Frage gar nicht erst, sie können sich das nicht leisten.”

Was bleibt übrig? Vielleicht die Frage, warum Dr. Sarcletti von der Annahme ausgeht, daß jemand, der ein Praktikum nach dem Studium macht, es während des Studiums versäumt hat, Praxiserfahrung zu sammeln. Ist es nicht vielmehr s, daß gerade Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie manch ein BWLer zurzeit (möglichweise grundsätzlich) vor dem Problem stehen, keinen Job nach ihrem Examen zu bekommen, weil sie noch zu “frisch von der Uni” sind?

Da draußen gibt es durch aus junge Menschen, die Einiges während ihres Studiums angestellt haben (im Positiven Sinne, sprich Praktika und Nebejobs), jedoch keinen Zugang in die Unternehmen via Junior-Position/Traineeprogramm o.ä. bekommen und das zumeist mit der Begründung, daß sie über nicht genügend Berufserfahrung verfügen.

Und heutzutage im Bachelor/Master-Studiensystem kann man schon einmal die Frage stellen, wo sie die überhaupt sammeln sollen, wenn sie bei annahme von vornherein wissen, ein ganzes Jahr zu verlieren für drei Monate Praktikum…

Freu mich schon auf ein rege Diskussion…:)

Die von Dr. Sarcletti durchgeführte Absolventenstudie im Rahmen seiner Dissertation “Die Bedeutung von Praktika und studentischen Erwerbstätigkeiten für den Berufseinstieg. Studien zur Hochschulforschung 77. München: Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung. Zugl.: Bamberg, Universität, Dissertation, 2009″ steht beim Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung als PDF-Dokument zum Download bereit.

Johannes vom Gehälterblog

sind die Menschen arm dran. Ein kleine Meldung in der F.A.Z. vom 18.01.2009 machte uns aufmerksam auf eine Problematik, die in letzter Zeit häufiger in den Medien anklang findet und nahezu das Gegenteil von dem darstellt, was mit Gehalt gemeint ist:

ARMUT

Junger Mann bettelnd in Berlin

Hartz IV: Berlin ist Deutschlands Hauptstadt der Armut, DIE WELT, 18.01.2010

“In Berlin ist das Armutsrisiko so hoch wie nirgendwo sonst in Deutschland. Wer in Bayern und Baden-Württemberg lebt, ist dagegen am besten vor Armut geschützt. Das ergab ein Bundesländer-Vergleich der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung. Experten warnen, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland weiter auseinandergeht.” Das schrieb die Berliner Morgenpost als Teaser über ihren Artikel Armutsrisiko ist in Berlin am größten.

Die Welt und AFP meldeten ebenfalls, daß Berlin die rote Laterne innehat. “Insgesamt zeige sich sowohl im Westen als auch im Osten Deutschlands bei Armutsrisiken beziehungsweise sozialer Absicherung ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, lautet der Befund der Expertengruppe unter Leitung des Würzburger Wirtschaftswissenschaftlers Norbert Berthold.”

AFP schließt: “Eine Ursache für den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland ist nach Darstellung der Bertelsmann-Stiftung der jeweils unterschiedliche Anteil junger Alleinerziehender, da diese tendenziell eher von Armut bedroht sind. Während in den neuen Bundesländern den Angaben zufolge im Schnitt rund 35 Prozent aller Unter-20-Jährigen ihre Kinder ohne Partner großziehen, sind es in westdeutschen Flächenstaaten zwischen 16,6 Prozent (Baden-Württemberg) und 22,3 Prozent (Saarland).”

Die Welt stellt fest: “So wiesen auch Rheinland-Pfalz mit sieben Prozent sowie Hessen und das Saarland mit neun Prozent einen relativ geringen Anteil an Transferempfängern auf, hieß es. Damit sei die soziale Absicherung in diesen Ländern überdurchschnittlich hoch. Als Vertreter des Mittelfelds mit einem Anteil von je rund zehn Prozent Sozialleistungsempfängern nennt die Studie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und das bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen. Auch Hamburg (13 Prozent) und als einziges ostdeutsches Bundesland Thüringen (zwölf Prozent) zählen die Forscher zur mittleren Gruppe. Als Schlusslichter führt die Studie vor Berlin die Länder Sachsen und Brandenburg (14 Prozent) sowie Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern (17 Prozent) auf.”

www.bild.de, 18.01.2010

www.bild.de, 18.01.2010

Dank der guten alten Zeitung mit den vier großen Buchstaben, nämlich der BILD, wissen wir auch sofort, was das eigentlich bedeutet, wenn die Medien von Armut in Deutschland sprechen.

“Wer gilt eigentlich als arm? Die EU zieht klare Grenzen. Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. In Deutschland sind das bei einem Single 764 Euro im Monat, bei einem Paar ohne Kinder 1376 Euro. Im Osten ist knapp jeder Fünfte (19,5 Prozent) von Armut bedroht, im Westen sind es 12,9 Prozent.

So schließlich wäre noch zu klären, worauf die Ergebnisse eigentlich beruhen. Der aufmerksame Leser des Gehälterblogs hat die Bertelsmann-Stiftung schon längst entdeckt. Die Ergebnisse beziehen insbesondere auf die Anteil der Bevölkerung in den 16 Bundesländern, die ihr Einkommen über staatliche Transferleistungen generieren und keinem sozialversicherungspflichtigen Job nachgehen (können). Vor allem der Faktor “alleinerziehend” kann dafür ausschlaggebend sein:

Das Risiko, auf Unterstützung vom Staat angewiesen zu sein, wird insbesondere durch die sozi­alen Strukturen sowie die Möglichkeiten sozialer Mobilität bestimmt. Beide Faktoren können die Bundesländer durch gezielte Familien-, Regional-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sowie die all­gemeine Wirtschaftspolitik beeinflussen”, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Gunter Thielen bei der Vorstellung der Studie. Eine Ursache für den großen Unterschied zwischen West- und Ost­deutschland ist nach Ansicht der Bertelsmann Stiftung im hohen Anteil junger Alleinerziehender zu sehen, da diese tendenziell eher von Armut bedroht sind als Paare. Dabei schwankt der Anteil junger Alleinerziehender in den westdeutschen Flächenländern zwischen 16,6 Prozent in Baden-Württemberg und 22,3 Prozent im Saarland. In den neuen Bundsländern müssen dagegen durch­schnittlich 35 Prozent der unter 20-jährigen Eltern ihre Kinder ohne Partner aufziehen.

So, das sind Neuigkeiten, die wirklich hart zu verdauen sind, wenn man sie liest. Wollen wir hoffen alles in unserer Macht stehende dafür tun, diese Zustände zu verändern!

Johannes von Gehälterblog

Eben fand ich einen interessanten Artikel beim Nachrichtensender n-tv: Welche Abschlüsse sich rechnen – Absolventengehälter im Vergleich

Darin äußern sich die Hochschulexperten Harald Schomburg vom INCHER an der Uni Kassel, Kolja Briedis vom HIS und der Geschäftsführer des IW Köln, Hans-Peter Klös, zum Aspekt der Studienwahl und des Studienabschlusses in Bezug auf das spätere Gehalt als Berufseinsteiger sowie langfristig.

Das spätere Gehlat ist nicht nur in Relation zum Studienfach zu sehen, sondern auch zur Art der Hochschule (FH oder Uni) sowie zum Studienabschluss (Bachelor oder Master).

Zunächst belegt die Studie zur Auswertung von etwa 35.000 Absolventen des Jahrganges 2007, an welcher Schomburg mitgewirkt hat,  daß die Gehälter für Bachelors beim Einstiegsgehalt gegenüber Studenten mit längeren Studienzeiten und damit traditionellen  Studienabschlüssen wie dem Diplom im Nachteil sind. Sie müssen mit Abschlägen von 15 bis 20% rechnen. Dahinter verbirgt sich ja letztendlich auch die Akzeptanz des Bachelors bei den Unternehmen. Diese hat alma mater im Rahmen der Detailanalyse “Wie steht es um die Einstiegsmöglichkeiten von Bachelor-, Master- und Diplom-Absolventen?” untersucht. “Die schwierigen Einstiegschancen für BA-Absolventen könnten zur Konsequenz haben, dass diese mit dem MA einen weiterführenden- und qualifizierenden Studienabschluss erlangen müssen, um ihre Jobperspektiven zu verbessern.” Die kurze Analyse auf de rBasis der Ergebnisse der Gehaltsstudie 2009 steht nach einer kurzen Registrierung bei alma mater zum Download bereit.

Der Artikel wirdmet sich folgerichtig der Frage, ob langfristig weiterhin eine Einkommensdifferenz zu beobachten ist. “Bei Ingenieuren zum Beispiel ist das nicht so, wie eine Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ergeben hat: “Nach drei bis fünf Berufsjahren nähern sich die Gehälter an”, erläutert der Geschäftsführer Hans-Peter Klös. Dann erreichen Bachelorabsolventen bei 80 Prozent der 1753 befragten Unternehmen das gleiche Gehalt wie Ingenieure mit Diplom. Der Satz “Der Bachelor ist ein Zweite-Klasse-Abschluss” ist also nur die halbe Wahrheit.

Den Master (MA) in kurzer Zeit zu machen zahlt sich aus. Nach der Studie der Uni Kassel haben regulär Beschäftigte mit einem Bachelor einer Fachhochschule nach 18 Monaten ein Einkommen von 2635 Euro brutto, bei Uni-Abgängern sind es 2241 Euro. MA-Absolventen liegen mit Werten von 3284 Euro (FH) und 2803 Euro (Universität) deutlich darüber.”

Briedis vom HIS erklärt darüberhinaus, daß Absolventen der Universität gegenüber ihren Kommilitonen von der Fachhochschule langfristig mit ihrem Abschluss mehr verdienen. “So verdienen vollzeitbeschäftigte Uni-Absolventen zehn Jahre nach ihrem Abschluss im Schnitt 64.300 Euro brutto im Jahr – bei der Fachhochschule sind es nur 59.400 Euro. Das HIS hat mehr als 5000 Absolventen mehrmals innerhalb von zehn Jahren befragt.”

Die Differenz im Beispiel sowie anhnad einzelner Fächer führt Briedis letztendlich darauf zurück, daß in Deutschland stark nach dem formalen Abschluss vergütet wird. “Bei den alten Abschlüssen zähle einer der Uni daher oft noch mehr als einer der FH. Die “Demarkationslinie” werde sich aber verschieben und künftig eher zwischen Bachelor und Master liegen.”

Hingengen überholen FH-Absolventen beim Berufseinstieg mit ihrem Einstiegsgehalt Uni-Absolventen: “1,5 Jahre nach dem Abschluss beträgt das monatliche Bruttoeinkommen von regulär erwerbstätigen Uni-Absolventen im Schnitt 2768 Euro – bei der Fachhochschule sind es 2852 Euro. Und Ausnahmen bestätigen die Regel: So verdienen zum Beispiel FH-Informatiker (77.300 Euro) laut dem HIS nach zehn Jahren im Schnitt deutlich mehr als ihre Uni-Kollegen (70.800 Euro).”

Abschließend stellt der Artikel die Studienfächer in den Mittelpunkt und was man mit ihnen langfristig verdienen kann. Nun, daß Geistes- und Sozialwissenschaftler weniger verdienen als etwa Absolventen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften), dürfte inzwischen auch dem Letzten klar geworden  sein.

“Hohe Gehaltsaussichten versprechen laut Briedis zum einen die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Maschinenbauer mit Uni-Abschluss etwa haben ein Jahreseinkommen von 76.200 Euro. Aber auch bei Wirtschaftswissenschaftlern von der Uni kann sich das Gehalt mit 77.800 Euro sehen lassen. [...] Manche neuartigen Fächer sind dagegen einträglicher als Traditionsdisziplinen: Wirtschaftsingenieure etwa gehören mit mehr als 100.000 Euro im Jahr zu den Topverdienern unter Absolventen.”

Um Irritationen vorzubeugen: Diese Gehaltsaussichten gelten für Studienabgänger dieser Fächer nach 10 Jahren und nicht für den Berufseinstieg. Könnte ja sein, daß jemand auf die lustige Idee kommt, den aus der Praxis weiß man ja, daß der eine oder andere Absolvent dazu neigt, entweder eine viel zu hohe oder viel zu niedrige Gehaltsvorstellung abzugeben…

Insgesamt ist es ein interessanter weil mit Experten- und Fachwissen gespickter Artikel, der Absolventen durchaus Anregungen mit auf den Weg geben kann. Allerdings sollte man grundsätzlich als Absolvent nicht zuallererst auf das Gehalt beim Berufseinstieg schielen, sondern auf das Gesamtpacket, das mit einer Stelle verbunden ist. Sonst kann es nämlich passieren, daß man erst gar nicht in den Genuss eines Jobs kommt.

Johannes vom Gehälterblog

Nach einem wunderbaren Wochenende beginnt die Woche erst mal entspannt mit einer kleinen Liste an interessanten Artikeln, die uns Kollege Robert vor kurzem ans Herz gelegt hat.

Zwar hat es bis heute gedauert – der Weihnachtsstress war schuld -, aber nichtsdestotrotz sollen sie nicht in Vergessenheit geraten, gerade weil sie Themen aufnehmen, die in unserem Gehälter Blog nicht fehlen dürfen.

1. Deutsche Konzerne reformieren die Chef-Gehälter in der Berliner Morgenpost

“Die Aufsichtsräte großer Konzerne reagieren auf den stark gewachsenen politischen Druck und reformieren die Chef-Gehälter. Volkswagen schafft Aktienoptionen als Bonus ab und die Commerzbank beschließt eine „Malus”-Regel. Damit kann es bei schlechten Leistungen zu Gehaltsabzügen kommen.” [...]

2. EU-Ministerrat trotz Beamtenstreiks im Focus

“Für eine Gehaltserhöhung von 3,7 Prozent haben die Beamten des EU-Ministerrates in Brüssel gestreikt. Beratungen der Verkehrsminister der Europäischen Union am Donnerstag wurden nur durch einen „Minimaldienst“ von etwa 100 der insgesamt rund 3400 Rats-Beamten ermöglicht.” [...]

3. Mehr Geld für Führungskräfte – Gehälter der Banker steigen bei n-tv

“Das Gehalt von Führungskräften in der deutschen Bankenbranche ist von Juli 2008 bis Juli 2009 im Schnitt um 2,7 Prozent gestiegen. Die Gehaltssteigerungen waren bei privaten Geschäftsbanken mit 3,8 und bei Spezialbanken mit 3,4 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bei einigen von der Finanzkrise stärker betroffenen Banken gab es dagegen gar keine Gehaltszuwächse, wie das Beratungsunternehmen Kienbaum in Gummersbach ermittelt hat.” [...]

4. Mehr Geld, bitte! Höheres Gehalt – so verhandelst du richtig in der Kronenzeitung

“Hand aufs Herz – fühlst du dich mit deinem Einkommen gerecht entlohnt? Wenn ja – Glückwunsch! Wenn nein – höchste Zeit, daran etwas zu ändern. Dumm nur, dass sich Vorgesetzte so schwer davon überzeugen lassen, deine Leistungen auch entsprechend zu honorieren. Gerade in wirtschaftlich angespannteren Zeiten fällt es leicht, etwaige Vorstöße von Mitarbeitern einfach abzublocken. Doch mit der richtigen Vorbereitung ist auch jetzt einiges drin. Alles rund ums Thema Gehaltsverhandlung erfährst du hier!” [...]

So, solltet Ihr auch Anregungen oder Artikelvorschläge haben, dann schickt sie uns einfach per Mail zu. Und mal sehen, vielleicht schaffen wir es, in den nächsten Tagen über einen interessanten Artikel zum Thema Mittelschicht, Statusangst und Verdienstmöglichkeiten zu bloggen.

Johannes von Gehaelterblog

Am Mittwoch dieser Woche wartete das manager magazin mit dem Titel “Gehalt 2009 – Einkommen der Deutschen  sinkt” auf. Da fragt man sich dann unwillkürlich: Auf wen oder was beziehen die das jetzt? Am Ende noch auf einen selbst?

Danach könnte man sich fragen, warum wohl die Gehälter gesunken sind… mhm, Stichwort Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit usw.

Der Artikel befasst sich vor dem Hintergrund der Rezession mit den Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die dieses am selbigen Tag veröffentlicht haben. Diese beziehen sich auf die “verfügbaren Einkommen der privaten Haushaltem, welche im vergangenen Jahr nur um 0,4% zulegten.” Parallel dazu blieb die Sparquote im Vergleich zu 2008 konstant.

Sinngemäßes Fazit des Artikels: Hätte schlimmer kommen können. Natürlich im Vergleich zu den Unternehemn gemeint, denn diese haben ordentlich gelitten!

“Damit kamen die Beschäftigten aber noch wesentlich glimpflicher durch die Krise als die Untenehmen. Während die Arbeitnehmerentgelte nur um 0,2 Prozent zurückgingen, schrumpften die Unternehmens- und Vermögenseinkommen um 11 Prozent und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Detailstatistik 1970. Das Volkseinkommen, die Summe dieser drei Faktoren, sank erstmals seit der Wiedervereinigung um 4 Prozent auf 1,811 Billionen Euro.”

Zudem stiegen die Lohnstückkosten und die Arbeitsproduktivität – Wirtschaftsleistung pro Beschäftigten – sank um rund 5%. Ein Niedergang, denn es so nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik nicht gab. Für 2010 gibt Andreas Scheuerle, Volkswirt der DekaBank folgende Losung aus und hier schließt sich der  Kreis dieses kleinen SumUp`s.

“Die real verfügbaren Einkommen werden 2010 wohl schrumpfen”, sagte Volkswirt Andreas Scheuerle von der DekaBank und begründete dies mit anziehender Inflation und geringeren Lohnabschlüssen. Die Sparquote werde – auch wegen zunehmender Angst vor dem Jobverlust – auf 11,6 Prozent klettern.”

Und wir klettern jetzt ins Wochenende. Aber nicht ohne unsere Leserschaft darin zu bestärken, weiter “Gas zu Geben”.

Euer Johannes vom Gehälterblog

Was denken eigentlich bekannte Manager zum Gehalt? Hier gibt’s Diskussionsstoff und intelligente Meinungen von Meinungsmachern.

„Wir wissen zwar, dass ein niedriges Gehalt Menschen demotiviert. D.h. aber im Umkehrschluß nicht, dass sie besonders motiviert sind, wenn sie hochbezahlt sind.” Rüdiger, Hossiep (*1959), Führungskräfte-Coach, Quelle: FOCUS

„Was 30 Menschen in Deutschland verdienen, kann doch nicht die ganze Diskussion bestimmen.” Jürgen Thumann, (*1941), Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Quelle: Wirtschaftswoche/Perspektiven

„Wenn ein guter amerikanischer Eishockey-Spieler mehr Geld verdient als der SAP-Vorstandschef, dann ist das ein Hinweis darauf, dass unsere Nation auf dem falschen Gleis ist.” Hasso Plattner (*1944), deutscher Unternehmer und Gründer des Softwareunternehmens SAP, Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger / Worte der Woche

Zum letzten Zitat, das mir übrigens gut gefällt, muss ich anmerken, dass dann aber ziemlich viele Nationen auf dem falschen Gleis sind, nicht nur unsere. Jürgen Bühler (*1972), deutscher Unternehmer und Gründer des Unternehmens alma mater, Quelle: Gehälterblog :-)

Der lange Weg in die Gewinnzone” titlete die F.A.Z am Wochenende in Ihrer Ausgabe.  Schon alleine die Headline offenbart, daß es sich bei einem MBA-Studium

1. um ein längerfristiges berufsbegleitendes Studium handelt und

2. dieses wie jede Investition zunächt mit Kosten verbunden ist.

Die entscheidenden Fragen für MBA-Aspiranten sind demnach:

Ab wann kann derjenige, der sich für einen MBA entschieden hat, mit einem “Return on Investment” (ROI) rechnen? Wie schlägt sich der MAB-Abschluss im künftigen Gehalt wieder?

Die Fakten:

In der Regel dauert der MBA 1 bis 2 Jahre, kann berufsbegleitend oder Vollzeit absolviert werden, Fachkräfte sollen zu Führungskräften ausgebildet werden und Spezialisten erhalten eine Art Gerneral-Overview. Für gestandene Manager besteht ferner die Option eines Executive MBA.

Bezüglich der finanziellen Aufwendungen sind beispielsweise an der bekannten Mannheim Business School folgende Kosten einzukalkulieren: “29.000 Euro kostet dort die Teilnahme am zwölfmonatigen Vollzeit-Programm.” In den USA kann die Summe auf 44.000 Dollar steigen, entscheidet man sich etwa für die renommierte Harvard Business School und in Spanien sind es sogar 68.000 Euro, die man für einen MBA an der “Managerschmiede” IESE Business School – University of Navarra investieren muß.

Am Beispiel von Kathleen Fitzgerald, Dozentin in Rechnungslegung an der University of Chicago, zeigt der Artikel erste Zahlen auf, wie sich (k)ein MBA-Abschluss auf das Gehalt auswirken kann.

“Mit der Sorgfalt einer Buchhalterin weist Kathleen Fitzgerald darauf hin, dass stets Vorsicht geboten ist, wenn Erfahrungswerte aus der Vergangenheit auf die Zukunft projiziert werden– setzt dann aber für ihre eigene Beispielrechnung optimistisch einen jährlichen Gehaltszuwachs von 5 Prozent für Beschäftigte mit den drei Großbuchstaben auf der Visitenkarte an. Für alle anderen geht sie von einem Plus von 3 Prozent aus, schließlich beendet die Entscheidung gegen den MBA die Karriere ja in aller Regel nicht.”

Die F.A.Z. schreibt weiter, daß es, wie nicht anders zu erwarten, “keine Garantie dafür gibt, dass die Rückkehr in den Beruf, der Wechsel in eine andere Branche oder der Aufstieg auf die nächste Hierarchiestufe ohne Stolpern über die Bühne geht. Anders ließen sich etwa die Erwartungen nicht erklären, die aus einer Umfrage der Frankfurter Goethe Business School unter den derzeitigen Teilnehmern an ihrem einjährigen Vollzeit-MBA-Programm hervorgehen: Die meisten von ihnen rechnen damit, spätestens drei Jahre nach dem Abschluss ihre Investitionen – darunter Studiengebühren von 19.000 Euro – wieder eingespielt zu haben. Dass es länger als fünf Jahre dauern könnte, glaubt nur ein einziger.”

Zurückhaltender ist da schon Kathleen Fitzgerald im Hinblick auf ihren zweijährigen berufsbegleitenden MBA, wenn sie feststellt: “Erst im zehnten Jahr übersteigt der Gewinn aus der angenommenen steileren Vergütungskurve die Kosten.”

Das Fazit:

Der Artikel ist spannend und bietet einen guten Einblick bzw. Überblick in das Thema MBA sowie  einen etwas nebeligen Ausblick auf den ROI. Es scheint so zu sein, daß sich Kandidaten darauf einstellen sollten, daß dieser sich erst Jahre nach dem Abschluss in bare Münze umwandelt. Zudem ist die Verknüpfung mit dem Einkommen auch davon abhängig, wie lange das entsprechende Studium gedauert hat und an welche Business School man ihn erworben hat.

Übrigens finden sich unter www.fazjob.net/mba ein paar Fallbeispiele zur Rendite eines MBA-Studiums. Einen ebenfalls ersten guten Überblick mit weiterführenden Quellen bieten Wikipedia zum Thema MBA an sowie die Internetseite www.mba.de.

Demnächst wird Euch Jürgen an dieser Stelle ein paar Beispielrechnungen zum MBA und den damit verbundenen Gehaltssaussichten vorstellen.

Euer Johannes vom Gehälterblog

An dieser Stelle möchte ich auf eine aus meiner Sicht sehr sinnvolle Initiative aufmerksam machen.

Die Deutsche Telekom und PRAKTIKA führen eine deutschlandweite Studentenbefragung zum Thema “Studium und Praktikum” durch.

Hier kommen Studierende mit ihren Erfahrungen zu Wort. Die Ergebnisse werden vielen Unternehmen helfen, die Arbeitseinsätze im Rahmen von Praktika und Praxissemestern studiengerechter zu gestalten. Die Umfrage soll bis Ende Januar laufen. Die Ergebnisse werden auf dem Karriere-Portal www.Praktikumsfuehrer.de und bei kooperierenden Portalen wie z.B. www.alma-mater.de veröffentlicht.

Hier gehts zum Fragebogen

Seid so gut und nehmt an der Umfrage teil. In den letzten Jahren tun sich die Unternehmen zunehmend schwer, ihre Praktika an die neuen Studienbedingungen bei Bachelor/Master anzupassen und die Ergebnisse können hier wirklich beiden Seiten helfen. Eine echte win-win-Situation :-)

Mitmachen lohnt sich doppelt: Es gibt auch tolle Preise zu gewinnen.

Viele Grüße
Euer Jürgen vom Gehälterblog