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Gehälter Blog

Informationen, Tipps und Trends rund um Karriere, Gehalt, Gehaltsverhandlung und Vergütung

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Category: Branche

Ich möchte hier kurz mal eine Erfahrung weitergeben, die ich kürzlich im Rahmen einer Vermittlung eines Kandidaten gemacht habe. Das war eine interessante Begegnung, die eindrücklich unter Beweis stellt, dass auch Timing beim Berufseinstieg ein sehr erfolgskritisches Kriterium ist.

Im Rahmen der Karriereberatung bin ich mit einem jungen Elektroingenieur ins Gespräch gekommen. Folgendes vorab: Das Kandidat war das, was man gemeinhin als High Potential bezeichnet.

Nach einem Informationstechnikstudium als Bachelor an einer nordbadischen Fachhochschule und mehreren Praktika hat sich der Kandidat für ein Master-Studium an der TU München entschieden. Er hat auch dort diverse Studienpraktika und einen Auslandsaufenthalt absolviert. Neben sehr guten Noten konnte er sogar eine Lehrbeauftragtenposition an seiner ehemaligen FH in die Waagschale werfen.

Als wir ihn zu seinen Gehaltsvorstellungen nach dem Master-Studium befragten, gab er 47.000 Euro Jahresgehalt als Wunsch an. Jetzt sind 47.000 Euro im Spätsommer 2009 der auslaufenden Wirtschaftskrise ein ambitioniertes Ziel. Klar, der Bewerber ist topp und hat grundsätzlich alles richtig gemacht. Großunternehmen sollten den Gehaltswunsch auch erfüllen können. Gerade die Großunternehmen halten sich aber bei der Einstellung von Einsteigern arg bedeckt.

Kurzum: 47.000 Euro sind aktuell auch für wirklich gute Bewerber im Ingenieurfach nicht einfach zu verhandeln.

Auf seine Verhandlungsbereitschaft hin befragt, signalisierte unser Mann Offenheit. Er war aber überrascht, denn als er seinen Bachelor-Abschluss frisch in der Tasche hatte, hat er Angebote für rund 45.000 Euro angeboten bekommen. 2.000 Euro Aufschlag für ein Master-Studium an einer Elite-Uni erschienen ihm nicht zu viel.

Bild gefunden bei www.focus.de

Bild gefunden bei www.focus.de


Hier kann jeder deutlich sehen, was Timing ausmacht. Hätte unser Kandidat im Herbst 2007 auf dem Hype des Wirtschaftswachstums den Berufseinstieg gemacht, hätte er zwischenzeitlich 90.000 Euro verdient. Es wird ein paar Jahre dauern, bis er das mit dem besseren Master-Abschluss reingeholt hat. In diesem Fall hat sich zumindest auf kurze Sicht der Master-Abschluss nicht gelohnt.

Timing ist alles – und das nicht nur an der Börse.

Jürgen

Eben hat HORIZONT.NET mit einer TOPSTORY aufgemacht. Titel: “Gehälter in der Digitalbranche steigen trotz Wirtschaftskrise”. So, was steht da nun drin, denn euch wird es sicherlich interessieren, insbesondere dann, wenn Ihr in der Digitalen Wirtschaft arbeitet oder arbeiten wollt. Das heißt, es wurden “Agenturen und Unternehmen in den Bereichen Onlinemarketing, Multimedia, E-Commerce und anderen Medienkonvergenz-Märkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz” befragt.

Herausgekommen ist das folgende Ergebnis, das viele vielleicht überraschen wird :

“Trotz Wirtschaftskrise steigen die Gehälter in der Digitalwirtschaft, teilweise sogar zweistellig.

Durchschnittlich verdienen die Beschäftigten 54.500 Euro jährlich – abhängig von Alter, Funktion und Profession.

Die unter 30-Jährigen erhalten im Schnitt 40.000 Euro im Jahr,

die Altersgruppe der bis 34-Jährigen liegt schon bei 49.100 und

die der bis 40-Jährigen bereits bei 65.700 Euro.

Spitzenverdiener ist die Altersgruppe der Generation 50+. Sie liegt im arithmetischen Mittel bei 93.700 Euro.”

Die Zahlen des “Gehalts- und Karrierevergleichs Digitale Wirtschaft 2010″ können sich durchaus sehen lassen! Wenn Ihr die Ergebnisse noch genauer unter die Lupe nehmen wollt, dann schaut einfach mal beim Hightext Verlag in München vorbei, der die Ergebnisse bereits zum 6. Mal publiziert hat. Allerdings ist der Bericht kostenpflichtig.

Euer Ghost

Schon am vergangenen Freitag berichtete die Süddeutsche Zeitung über die aktuelle Gehaltsprognose 2010 der rennomierten Managmentberatung Kienbaum, die die Gehaltsaussichten für “sage und schreibe” 25 europäische Länder unter die Lupe genommen hat.

Fazit für Deutschland: “Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 2,2 Prozent steigen. [...] Damit liege Deutschland im Vergleich von 25 europäischen Ländern auf Platz 17, teilte die Beratungsfirma in Gummersbach mit. Je nach Branche und Hierarchieebene könnten die Gehaltsveränderungen sehr unterschiedlich ausfallen. So werde der Verdienst leitender Angestellter in Branchen, die besonders von der Wirtschaftskrise getroffen sind – etwa Chemie oder Automobil – voraussichtlich um fünf bis 15 Prozent sinken.

Gehaltsprognose_2010_Kienbaum

Tja, das sieht ja gar nicht gut aus… Aber: Selbst die Menschen in Russland, das voraussichtlich Gehaltssteigerungen von 9,5% aufweisen soll, werden wegen der enormen Inflationsrate “unter dem Strich sogar weniger Kaufkraft zur Verfügung haben als im Vorjahr.”

Schließlich ein Blick zu unserem südlichen Anrainer Österreich: “Die Gehälter in Österreich werden 2010 mit rund einem Prozentpunkt signifikant stärker steigen als in Deutschland und der Schweiz”, sagt Alexander von Preen, Geschäftsführer und Partner der Managementberatung Kienbaum. “Eine der Ursachen für die hohe Steigerungsrate ist die traditionell große Verhandlungsmacht der österreichischen Arbeitnehmervertreter, weshalb die kollektivvertraglichen Abschlüsse regelmäßig über der Inflationsrate liegen.”

Gehaltsentwicklung_2010_Kienbaum

Ihr findet die beiden Grafik auch noch einmal in der Pressemitteilung von Kienbaum im Download-Center des Pressebereichs.

Also, ab ins schöne Wien, wo man dann bei einer Mozartkugel und einem opulenten Stück Sachertorte das eine Prozent in Ruhe verspeisen kann. Übrigens: Eine Wiener Melange sollte nicht fehlen…:)

Euer Ghost

Wie Spiegel Online heute in seinem Artikel “Tabuthema Gehalt: Über Geld spricht man nicht” berichtet, belegt der Gehaltsreport 2009 des Manager Magazins, daß Arbeitskollegen untereinander wortkarg werden, sobald das Gespräch auf das Thema Gehalt kommt.

Wie kommts? Denn eigentlich hat man ja nichts zu verlieren. Ist es also falscher Stolz, der dazu führt, daß, je höher man auf der Hierarchieleiter steht, desto weniger sich über Gehälter ausgetauscht wird? Nein, Stolz ist es sicher nicht, der die Führungskräfte beim Thema “money, money, money” schweigen läßt.

Gründ dafür erläutert der Gehaltscoach Martin Wehrle: “Wer über dem Schnitt verdient, fürchtet den Neid der anderen; wer darunter liegt, schämt sich, erklärt er die Zurückhaltung. Hinzu komme, dass die Gehaltsstrukturen sehr ungerecht seien: Nur wer laut genug schreit, bekommt auch was, sagt Wehrle. So können Gehälter für die gleiche Tätigkeit stark variieren.”

Aber wie früher im Alten Rom gibt es auch hier diejenigen, die sich zu Wort melden. Und in welchen Branchen finden wir die “Aufständischen”? Bei den Wirtschaftsprüfern (37%) und in der Lehrerschaft (27%). Interessant. Warum das so ist, darüber könnten nun Soziologen bestimmt Auskunft geben. Wir lassen es einfach mal so stehen und widmen uns etwas genauer den Branchen, in welchen die 91.000 befragten Angestellten, Beamten und Freiberufler des Gehaltreports 2009 arbeiten.

Dankenswerterweise hat Spiegel Online gleich ein paar Grafiken des Manager Magazins in seinen Artikel eingebaut, die wir an dieser Stelle übernehmen, ohne aber zu vergessen, daß sie nicht von uns sind und sich im bereits erwähnten Artikel als Fotostrecke befinden…:) Fair geht eben vor!

Gehaltstransparenz in Branchen I

Gehaltsspreizung in Branchen II

Ergo: Leitende Angestelle und Oberes Management zeigen sich bedeckt, während auch in der Verkehrs- und Luftfahrtsindustrie munterer Austausch betrieben.

Schließlich gibt es noch einen Punkt, den man nicht übersehen sollte, sofern man davon unmittelbar betroffen ist: Manche Angestellte werden nämlich im Hinblick auf das Thema Gehalt von ihren Arbeitgebern von vornherein gezügelt.

Wie das? Ganz einfach, indem der Arbeitsvertrag ein Redeverbot für das Thema Gehalt festschreibt. Wer dies bricht, kann künftig über sein Gehalt sprechen, so viel er will, weil er dann nämlich viel Zeit hat… nur vielleicht kein Gehalt mehr.

Euer Ghost

Manche von Euch haben es geahnt… und sie hatten Recht. Die Netzzeitung bezieht sich in ihrem heutigen Artikel “Gehaltslücke wächst mit dem Alter:  Schon Berufsanfängerinnen schlechter bezahlt” auf die ebenfalls heute vorgestellte Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

[...] “Im ersten Jahr verdienen Berufsanfängerinnen demnach im Durchschnitt 2197 Euro, Männer jedoch 2677 Euro. Für die Studie wurden die Verdienste von 16.000 Berufsanfängern ausgewertet. Hinzu kommt: Mit zunehmenden Berufsjahren wächst der Lohnabstand. Frauen mit vier bis zehn Jahren im Beruf liegen beim Verdienst 21,8 Prozent hinter ihren männlichen Kollegen. Im Westen fällt die Kluft höher aus als im Osten. Dort schrumpft sie – anders als im Westen –mit wachsender Zahl der Berufsjahre.”

Zudem weist die Netzzeitung auf die Branchenunterschiede hin: [...] “Die größte Einkommenskluft wurde mit 21,2 Prozent im Kredit- und Versicherungsgewerbe ermittelt, die geringste – mit 4,9 Prozent – in der Energie- und Wassersparte. Im Vergleich von Berufsgruppen ermittelte das WSI in den EDV- und IT-Berufen einen geschlechtsspezifischen Rückstand von zehn Prozent. Etwa doppelt so groß ist er in den Berufen der Nahrungsverarbeitung.”

Fazit: Das ist Lohndiskrimienierung! Letztlich sollte Bezahlung leistungsgerecht sein und nicht vom Geschlecht abhängen, sondern von der Qualifikation und der Leistung! Wann ändert sich das endlich einmal?

Euer Ghost

Wie titelte das große deutsche Nachrichtenmagazin in seiner Online Ausgabe vor etwa einem Monat:

“Gehaltsreport – Ein Drittel der Berufseinsteiger kassiert Boni”

Aha. Wie Boni? Für Absolventen? Das versteh ich nun wirklich nicht…also heißt es Lesen. Und da steht Einiges, wovon ich aber das Interessante mal fettmarkiert habe:

“Prämien erhalten nicht nur Wirtschaftskapitäne und gierige Banker. Auch Berufsanfängern bieten Arbeitgeber oft einen Mix aus festen und variablen Zahlungen an. Über die Risiken und Nebenwirkungen informiert der Gehaltsreport – und zeigt, welche Leistungsanreize in welchen Branchen üblich sind.

“Warum eigentlich nicht?” dachte sich Ralf Meyer*, als er seinen ersten Arbeitsvertrag unterzeichnete. Mit seiner Unterschrift willigte der Wirtschaftswissenschaftler ein, dass sein Gehalt zu 90 Prozent fix ist und zu zehn Prozent variabel, also entsprechend seiner Leistung, ausgezahlt wird. “Das war für mich kein Problem”, meint Meyer, “denn bei guter Leistung bekomme ich ja mein volles Gehalt.” Und bisher hat sich der Leistungswille von Ralf Meyer ausgezahlt: “Seit ich hier bin, habe ich jedes Jahr mehr als 100 Prozent verdient.”

Wie Ralf Meyer müssen immer mehr Absolventen damit rechnen, dass ihnen ihr Arbeitgeber ein Einkommensmodell mit festen und variablen Elementen wie Prämien, Boni oder Verkaufsprovisionen anbietet. Denn längst statten Unternehmen nicht mehr nur ihre oberen Management-Etagen oder Vertriebsmitarbeiter mit entsprechenden Verträgen aus. Bereits jeder dritte Berufseinsteiger hat nach einer Auswertung der Hamburger Vergütungsberatung PersonalMarkt eine Prämienregelung.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Chef und Mitarbeiter vereinbaren Ziele, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfüllt werden sollen. Wer sein Ziel erreicht, bekommt zusätzlich zum Fixgehalt Geld. Wer mehr erreicht, als vereinbart war, kann sich über weitere Zuschläge freuen. Wer seine Ziele nicht oder nur teilweise erreicht, muss mit Abstrichen beim Bonus rechnen.

[...]

Für Berufseinsteiger hält sich das Risiko schwankender Bezüge in Grenzen, denn sie bekommen meist Beträge zwischen einem halben und einem Monatsgehalt zusätzlich ausgezahlt. Erst mit zunehmender Berufstätigkeit gewinnen variable Zahlungen an Bedeutung. Dann gilt: Je höher eine Position innerhalb der Unternehmenshierarchie angesiedelt ist, desto größer fällt der variable Gehaltsanteil aus.

Bei einem Jahresbruttogehalt bis 30.000 Euro jährlich, so eine Auswertung von PersonalMarkt, macht der Anteil der Prämien im Schnitt gerade einmal fünf Prozent vom Grundgehalt aus (siehe Grafiken in der Fotostrecke links oben auf dieser Seite). Wer zwischen 30.000 und 50.000 Euro verdient, erhält bis zu acht Prozent des Grundgehalts in Formen von Prämien. Bei Einkommen zwischen 50.000 und 80.000 Euro jährlich sind es dann im Schnitt neun Prozent. Erst bei Spitzengehältern von über 120.000 Euro im Jahr beläuft sich der Prämienanteil auf rund 30 Prozent des Grundgehalts.

Gutes Geld für gute Leistung

In der Regel ist der Bonus ein Mix aus individueller Leistung und Unternehmenserfolg. So wie bei Alexander Wagner*, der als Online-Manager bei einem Versandhändler arbeitet. In seiner Firma gibt es ein festes Prämienbudget. Die Ziele werden monatlich festgelegt und setzen sich zu je einem Drittel aus dem Firmenerfolg, dem Zeitaufwand für bestimmte Aufgaben und dem Erreichen von konkreten Projektzielen zusammen.

Alles in allem beträgt sein Prämienanteil rund 20 Prozent vom Grundgehalt. “Bisher habe ich meine Ziele immer zu 70 bis 80 Prozent erreicht”, erzählt der Master-Absolvent. Grundsätzlich findet er Prämienregelungen gut, betont aber: “Ein Bonus sollte eher zusätzliche Motivation sein und nicht den Lebensstandard sichern.”

Es gibt Branchen, in denen Prämien- oder weit verbreitet sind, andere Branchen dagegen halten sich bei der leistungs- oder erfolgsabhängigen Vergütung eher zurück. Am ehesten können Berufseinsteiger bei Beratungsunternehmen Boni einstreichen: Rund 60 Prozent aller Berufseinsteiger haben hier eine Prämienregelung. Die Höhe der Prämie liegt im Schnitt bei 4000 Euro im Jahr, kann aber auch deutlich höher ausfallen.

Besser klare als butterweiche Ziele vereinbaren

Sehr beliebt sind Prämienzahlungen auch bei Banken, in der Pharmaindustrie, in der Chemiebranche und in der Telekommunikationsbranche. Dagegen bekommen lediglich fünf Prozent aller Berufseinsteiger bei Öffentlichen Verwaltungen beziehungsweise Behörden Prämienzahlungen. Die Prämie selbst liegt im Schnitt bei gerade einmal 500 Euro jährlich. Weniger gängig sind variable Zahlungen auch in der Tourismuswirtschaft, in Ingenieurbüros und bei sozialen Einrichtungen.

Auch auf die Tätigkeit kommt es an. Nirgendwo sonst wird ein so großer Teil des Gehalts erfolgsabhängig gezahlt wie im Vertrieb. In der Regel erhalten “Verkäufer” ein mehr oder minder hohes Grundgehalt, das durch umsatzabhängige Anteile aufgestockt wird. Im Vertrieb haben bereits 41 Prozent aller Berufseinsteiger eine Prämienregelung. Die Höhe der Prämie liegt im Schnitt bei 4000 Euro jährlich. In den Bereichen Personal, Finanz- und Rechnungswesen sowie IT hat dagegen nur rund ein Drittel aller Berufseinsteiger, deren Daten ausgewertet wurden, eine Prämienregelung – und in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sogar nur ein Viertel aller Berufsanfänger.

Auf den Vorschlag, einen Teil ihres Gehalts leistungsbezogen zu bekommen, sind viele Berufseinsteiger nicht eingestellt. Dabei lässt sich über solche variablen Gehaltsteile nicht nur trefflich verhandeln, sondern bei entsprechender Leistung auch noch ein wenig mehr Geld herausholen. Wer seine Prämie allerdings auf eine butterweiche Formulierung wie “Verbesserung der Organisation” aufbaut, macht es seinem Chef leicht, sich am Zahltag herauszuwinden. Besser ist es, zwei oder drei klar definierbare, messbare und vor allem auch erreichbare Ziele zu definieren.”

(Quelle: SpiegelOnline, Gehaltsreport – Ein Drittel der Berufseinsteiger kassiert Boni, 21.08.2009)

Jetzt ist alles klar! Also, dann achten wir in Zukunft alle mal darauf, wie das angebotene Gehalt “gestrickt” ist, ob fix oder variabel. Kommt ja schließlich auch auf die Branche an, in der man sich bewirbt. Tja, da redet alle Welt von den Boni für Manager, aber niemand über die für Berufseinsteiger… Könnte natürlich daran liegen, daß diese auf der Karriereleiter resperktive Hierachiebene ganz unten angesiedelt sind…:)

Euer Ghost

Deutschlands Studentinnen und Studenten haben einer Umfrage zufolge trotz Wirtschaftskrise kaum Sorge vor Arbeitslosigkeit. 86 Prozent von ihnen gehen davon aus, dass sie nach ihrem Studium zügig eine ihren Erwartungen und Qualifikationen entsprechende Stelle finden werden.

Das geht aus der am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Ihre Gehaltsvorstellungen stiegen sogar. Das durchschnittliche Wunschgehalt erhöhte sich von 37 000 auf 38 000 Euro pro Jahr.

Die höchsten Anforderungen an ihren künftigen Verdienst stellen die Juristen mit 42 400 Euro. Am zurückhaltendsten sind die Sozialwissenschaftler, die nur 33 200 Euro erwarten. Es gibt auch regionale Unterschiede: Während im Westen die Ansprüche an das Gehalt um drei Prozent nach oben gingen, nahmen diese im Osten leicht um ein Prozent ab. Für die Studie wurden 3000 Studenten befragt.

Die Agentur „Ernst & Young“ warnte allerdings, für Berufsanfänger hätten sich die Aussichten in der Krise eingetrübt. Erst mittelfristig würden die Chancen wieder besser.

Quelle: Der Tagesspiegel, 10.09.2009

Damit Ihr nicht ewig suchen müßt :) , habe ich Euch die Studie “Studenten in Deutschland 2009” von Ernst&Young gleich mal als PDF-Dokument abrufbar verlinkt.  Das Gleiche gilt für die dazugehörige  Pressemitteilung vom 09.09.2009.

Übrigens veröffentlicht alma mater, der Stuttgarter Recruting-Spezialist für Akademiker, jedes Jahr seit 2005 eine Gehaltsstudie “Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen und Praktikanten” auf der Basis einer Online-Befragung unter seinen Firmenkunden. Dieses Jahr haben trotz Wirtschaftskrise 685 Unternehmen daran teilgenommen.

Eines der Ergebnisse lautet: “Nach den positiven Ergebnissen im Vorjahr sind die Gehaltsaussichten von Hochschulabsolventen weiter auf hohem Niveau. Zu diesem Schluss kommt die Gehaltsstudie 2009 des Stuttgarter Recruiting-Spezialisten alma mater. Trotz widriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen während des Erhebungszeitraumes von Mitte November 2008 bis Mitte Februar 2009 können Berufseinsteiger 2009 ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 40.000 € erzielen.” (Quelle: Pressemitteilung von alma mater, 27.04.2009)

Also, nicht verzagen, sondern den Gehälterblog aufschlagen!

Euer Ghost