Infografik: Gehaltsentwicklung in Deutschland

Liebe Leser des Gehälterblogs,

wir von alma mater analysieren mit unserer Gehaltsstudie die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen. Unser Blog soll aber auch dazu dienen, Themen aus der Welt der Gehälter abzudecken und Euch Zahlen aus verschiedenen Bereichen zu liefern.

Ideal passt dazu die Infografik, die mich gestern Abend per E-Mail erreichte. Infografiken.com hat mit den Daten von statista.de und destatis.de eine Grafik zur Gehaltsentwicklung in Deutschland erstellt. Die Infografik zeigt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer. Die angegebenen Zahlen stellen das Gesamtgehalt vor Abzug von Steuern und dem Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsbeiträge dar.

Am besten verdienen demnach Beschäftigte in der Informations- und Kommunikations-Branche. Dort liegt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen bei beachtlichen 4.430 €. Aber auch die Branche der Freiberuflichen, der wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, der Energieversorgungs-Sektor und die Finanz- und Versicherungsdienstleistungs-Branche zahlen über 4.000 € brutto / Monat.

Schlechter sieht es für die Beschäftigten im Bereich Gastgewerbe und Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen aus. Dort liegen die Werte mit 1.972 € bzw. 2.176 € um über 2.000 € brutto/Monat niedriger als in den bestbezahlten Branchen. Für weitere Branchen und eine Gehaltsentwicklung empfehle ich Euch einen Blick auf die Infografik.

Zur vollständigen Ansicht bitte auf die Infografik klicken! Quelle: www.infografiken.com

In den nächsten Tagen gibt’s dann die lang erwartete IT-Detailanalyse der Gehaltsstudie 2012 von alma mater. Seid gespannt!

bis bald,

Marco vom Gehälterblog

Praktikavergütung 2012

Liebe Leser des Gehälterblogs,

die ersten Ergebnisse der alma mater Gehaltsstudie 2012 sind inzwischen da. Exklusiv für unseren Partner Uniturm.de haben wir einen Blick auf die Verdienstmöglichkeiten von Praktikanten geworfen.

Die Studie zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach Praktikanten in der Wirtschaft sehr stark ist. Durchschnittlich können Studenten mit 605 € brutto/Monat rechnen – allerdings gibt es auch in diesem Jahr weiterhin Unternehmen, die ihre Praktikanten nicht entlohnen.

Die Tabelle zeigt dabei die unterschiedlichen Vergütungen in den ausgewerteten Branchen der Studie 2012. Die Spanne ist groß. Am wenigstens verdienen die Praktikanten im Öffentlichen Dienst. Dort können nur 326 € im Durchschnitt verdient werden.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Die besten Praktikanten-Gehälter zahlen die Branchen Großhandel, Unternehmensberatung/Wirtschaftsberatung/Steuerprüfung sowie die KFZ-Zulieferindustrie und der Bankensektor. In all diesen Bereichen liegt der Durchschnittsverdienst über 700 €. Weitere Auswertungen zu den Praktikantengehältern findet ihr bei Uniturm.de. Weitere detaillierte Analysen gibt es in den kommenden Wochen im Ergebnisbericht der Gehaltsstudie 2012.

Seid gespannt,

bis bald

Marco vom Gehälterblog

Die Gehaltsstudie 2012 – Der Countdown läuft

Liebe Leser des Gehälterblogs,

lange Zeit gab es auf diesem Blog keinen neuen Eintrag, doch ab heute ist es wieder soweit. Mein Name ist Marco und ich bin der Nachfolger von Sabrina bei alma mater. Mehr zu mir erfahrt Ihr auch auf dem Jobmobil-Blog, dort habe ich mich vor ein paar Monaten bereits vorgestellt.

Für heute habe ich eine kurze Info für Euch: Die alma mater Gehaltsstudie mit den Einstiegsgehältern für Hochschulabsolventen ist auch in diesem Jahr durchgeführt worden. Von Ende November bis Ende Februar hatten Unternehmensvertreter die Möglichkeit an der Umfrage zur Studie teilzunehmen. Letztendlich konnten wir einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Zum ersten Mal in der Geschichte der alma mater Gehaltsstudie nahmen über 1.000 Unternehmen an der Befragung teil. Dabei kamen 6.327 Gehaltsangaben zusammen – eine gute Basis, um umfangreiche Analysen durchzuführen.

Die Auswertung der Studie ist momentan noch in vollem Gange. Die ganzen Zahlen wollen sortiert, ausgewertet, interpretiert und für Euch aufbereitet werden. Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen und werden Euch die gesamte Studie wohl in den nächsten Wochen wieder kostenlos zur Verfügung stellen. Bis dahin könnt Ihr Euch gerne die Gehaltsstudie aus dem Jahr 2011 downloaden. Dazu ist lediglich eine kostenlose Registrierung bei alma mater nötig.

Der Gehälterblog wird Euch in Zukunft über den aktuellen Stand der Studie auf dem Laufenden halten und auch einige Detailanalysen für Euch bereithalten.

Seid gespannt,

bis bald

Marco für den Gehälterblog

Was können Berufseinsteiger eigentlich als Trainee verdienen?

Hallo liebe Leser,

seit Kurzem gibt es auch eine Detailanalyse von Trainee-Gehältern. Hierbei handelt es sich um eine weitere Detailanalyse der alma mater Gehaltsstudie 2010. Man kann sie sich natürlich kostenlos komplett herunterladen aber ich dachte mir, ich schreibe euch eine kleine Zusammenfassung als Überblick!

Laut Studie verdienen Trainees verdienen jährlich zwischen 10.500 € und 60.000 € brutto. Dies sind natürlich nur die Extremwerte, die von den Respondenten angegeben wurden aber immerhin gut 50.000 € voneinander entfernt liegen. Zieht man zu den Extremwerten die Quartilswerte hinzu, wird die Gehaltsspanne ein wenig enger. Das durchschnittliche Trainee-Gehalt wurde in der Studie mit dem Median, über und unter dem jeweils 50 Prozent der Angaben liegen, bestimmt. Dies beträgt 38.000 €, was 1.933 € weniger als das allgemeine Durchschnittsgehalt für Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss, ist. Letzteres wurde bereits im Gesamtbericht 2010 bekannt gegeben.

Die Auswertung nach Regionen, für die die Postleitzahlgebiete genommen wurden zeigt, dass die Postleitzahlgebiete 0, 1 und 2 ( Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und den Großteil von Niedersachsen) keine sind, in denen Trainees ehemalige Kommilitonen beim Gehaltsvergleich ausstechen. Es fällt jedoch auf, dass das südliche Postleitzahlgebiet 8 (Südliches Bayern und ein Teil des angrenzenden Baden-Württembergs) das ausgewertete durchschnittliche Trainee-Gehalt mit 34.982 € am geringsten ausfällt. Und auch das Baden-Württembergische Gebiet 7, rund um Stuttgart, kann im Vergleich nicht mit Spitzengehältern auftrumpfen. Dabei sind es besonders die letzten beiden Regionen, in denen die Gehälter eher überdurchschnittlich hoch sind. Dennoch ist das Gehaltsgefälle bei den Traineegehältern mit 2.249 € eher gering und ich würde diese nicht auf die regionale Lage der Unternehmen zurückführen.

Bei den Gehältern hinsichtlich des Abschlusses liegt tatsächlich der Master mit 36.217 € brutto/Jahr vorn. Fast gleich viel verdienen Absolventen mit Diplom: das durchschnittliche Jahresgehalt liegt hier bei 36.069 €. Trainees mit einem Bachelor-Abschluss können durchschnittlich 35.018 € erwarten.. Die Gehaltsunterschiede zwischen Direkteinstiegs- und Trainee-Position sind für Bewerber mit Master-Studium jedoch am höchsten. So müssen Trainees mit Master mit circa 10 % weniger Gehalt als bei einem Direkteinstieg rechnen. Mit einem Bachelor sind die finanziellen Einbußen geringer und liegen bei 8,68 %.

Laut Studie verdient ein Trainee in größeren Unternehmen mehr als in kleineren. So kann ein Absolvent in Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern mit einem Gehalt von durchschnittlichen 25.683 € rechnen. Stiege er/sie in einem Unternehmen mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 10 und 100 ein, läge das Jahresgehalt schon bei knapp 36.000 €. Ein wichtiger Grund für die vergleichsweise hohen Gehälter in großen Unternehmen und Konzernen ist, dass Unternehmen in solchen Größen meist an einen Tarifvertrag gebunden sind.

Eine extrem wichtige Einflussgröße bei Gehältern ist die Branchenzugehörigkeit eines Unternehmens. Klare Führung übernehmen die Versorgungsbranche und die Branche „Bank/Finanz“ (inkl. Versicherungen). Hier werden Trainee-Gehälter gezahlt, die zum größten Teil zwischen 39.000 € und 45.000 € liegen. Nur knapp weniger verdienen Trainees in der Branche „E-Technik“, zu der auch Unternehmen aus den Bereichen Nachrichtentechnik und Feinwerktechnik gezählt wurden, bei Fahrzeugherstellern (inkl. Zulieferer) und in Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche. Auch hier sind Durchschnittsgehälter von 40.000 € üblich. Weit von diesem Einkommen entfernt sind Hochschulabsolventen, die als Trainees in den Branchen „Sonstige Dienstleistungen“, im öffentlichen Dienst oder in der Medien-Branche tätig sind.

Ich hoffe, die Zahlen sind für den einen oder anderen interessant und helfen bei der ersten Gehaltsverhandlung!

Liebe Grüße, schöne Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2011!

Sabrina vom Gehälterblog

Praktika, Geld und Berufseinstieg

Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat letzte Woche ein interessantes Interview mit mit Dr. Andreas Sarcletti zum Thema Praktika geführt.  Dr. Sarcletti ist Wissenschaftler und bei HIS im Unternehmensbereich Hochschulforschung zuständig für Absolventenstudien und lebenslanges Lernen. Da Interview bezieht sich auf die von ihm 2009 veröffentlichte Dissertation.

Kern des Interviews ist die Frage, welche Bedeutung Praktika für den Berufseinstieg besitzen, die während des Studiums absolviert wurden.

Sarcletti fest: “Praxiserfahrung ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der entscheidende. Wichtiger sind die Abschlussnote, die Studiendauer und vor allem das studierte Fach. In einigen Bereichen haben diejenigen einen Vorteil, die schon eine fachnahe Berufsausbildung absolviert haben. Sie müssen sich im Studium nicht so sehr um Praxiserfahrungen bemühen.”

Im Hinblick auf den Nutzen von Praktika und Nebenjobs äußert er: “Etwa ein Fünftel der offenen Stellen besetzen Unternehmen mit Absolventen, die sie bereits aus einem Praktikum oder von einem Nebenjob kennen.”

Interessant ist auch der Aspekt der “Generation Praktikum”, der immer wieder durch die Medien geistert sowie der ideale  Zeitpunkt während des Studiums, ein Praktikum zu absolvieren: “Es gibt natürlich Praktika, in denen Studenten ausgebeutet werden und nur Routinetätigkeiten verrichten. Ein gutes Praktikum aber bietet einen höheren Lerneffekt als die studentische Erwerbstätigkeit, zumindest wenn man denselben Zeitraum betrachtet. Insgesamt haben Praktika am Ende des Studiums den größten Nutzen. Die Studenten haben mehr Hintergrundwissen und lernen so zielgerichteter dazu. Und das Knüpfen von Kontakten ergibt am Ende des Studiums natürlich mehr Sinn.”

Zum Schluss noch zwei Punkte, die auch immer wieder diskutiert werden, nämlich 1. Praktika nach dem Studium und 2. die Abhängigkeit einer Annahme eines Praktikums vom eigenen Geldbeutel.

Dazu Dr. Sarcletti: “Wer das nach dem Studium macht, hat es meist versäumt, vorher Praxiserfahrung zu sammeln. Wenn jemand gar nichts vorzuweisen hat, ist es verständlich, dass Arbeitgeber erst einmal nur ein Praktikum vergeben statt einer Festanstellung. [..]

Sehr stark ist der Zusammenhang nicht. [gemeint ist hier eigener Geldbeutel und Möglichkeit, ein Praktikum evtl. selbst zumindest teil zu finanzieren] Es ist aber sicherlich einfacher, zwei, drei Praktika während des Studiums zu absolvieren, wenn die entsprechende finanzielle Unterstützung vorhanden ist. Wenn man in München im Medienbereich studiert und ein Praktikum in Hamburg machen möchte, kostet das natürlich Geld. Für andere Studenten stellt sich die Frage gar nicht erst, sie können sich das nicht leisten.”

Was bleibt übrig? Vielleicht die Frage, warum Dr. Sarcletti von der Annahme ausgeht, daß jemand, der ein Praktikum nach dem Studium macht, es während des Studiums versäumt hat, Praxiserfahrung zu sammeln. Ist es nicht vielmehr s, daß gerade Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie manch ein BWLer zurzeit (möglichweise grundsätzlich) vor dem Problem stehen, keinen Job nach ihrem Examen zu bekommen, weil sie noch zu “frisch von der Uni” sind?

Da draußen gibt es durch aus junge Menschen, die Einiges während ihres Studiums angestellt haben (im Positiven Sinne, sprich Praktika und Nebejobs), jedoch keinen Zugang in die Unternehmen via Junior-Position/Traineeprogramm o.ä. bekommen und das zumeist mit der Begründung, daß sie über nicht genügend Berufserfahrung verfügen.

Und heutzutage im Bachelor/Master-Studiensystem kann man schon einmal die Frage stellen, wo sie die überhaupt sammeln sollen, wenn sie bei annahme von vornherein wissen, ein ganzes Jahr zu verlieren für drei Monate Praktikum…

Freu mich schon auf ein rege Diskussion…:)

Die von Dr. Sarcletti durchgeführte Absolventenstudie im Rahmen seiner Dissertation “Die Bedeutung von Praktika und studentischen Erwerbstätigkeiten für den Berufseinstieg. Studien zur Hochschulforschung 77. München: Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung. Zugl.: Bamberg, Universität, Dissertation, 2009″ steht beim Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung als PDF-Dokument zum Download bereit.

Johannes vom Gehälterblog

MBA – und wann Du davon profitierst

Der lange Weg in die Gewinnzone” titlete die F.A.Z am Wochenende in Ihrer Ausgabe.  Schon alleine die Headline offenbart, daß es sich bei einem MBA-Studium

1. um ein längerfristiges berufsbegleitendes Studium handelt und

2. dieses wie jede Investition zunächt mit Kosten verbunden ist.

Die entscheidenden Fragen für MBA-Aspiranten sind demnach:

Ab wann kann derjenige, der sich für einen MBA entschieden hat, mit einem “Return on Investment” (ROI) rechnen? Wie schlägt sich der MAB-Abschluss im künftigen Gehalt wieder?

Die Fakten:

In der Regel dauert der MBA 1 bis 2 Jahre, kann berufsbegleitend oder Vollzeit absolviert werden, Fachkräfte sollen zu Führungskräften ausgebildet werden und Spezialisten erhalten eine Art Gerneral-Overview. Für gestandene Manager besteht ferner die Option eines Executive MBA.

Bezüglich der finanziellen Aufwendungen sind beispielsweise an der bekannten Mannheim Business School folgende Kosten einzukalkulieren: “29.000 Euro kostet dort die Teilnahme am zwölfmonatigen Vollzeit-Programm.” In den USA kann die Summe auf 44.000 Dollar steigen, entscheidet man sich etwa für die renommierte Harvard Business School und in Spanien sind es sogar 68.000 Euro, die man für einen MBA an der “Managerschmiede” IESE Business School – University of Navarra investieren muß.

Am Beispiel von Kathleen Fitzgerald, Dozentin in Rechnungslegung an der University of Chicago, zeigt der Artikel erste Zahlen auf, wie sich (k)ein MBA-Abschluss auf das Gehalt auswirken kann.

“Mit der Sorgfalt einer Buchhalterin weist Kathleen Fitzgerald darauf hin, dass stets Vorsicht geboten ist, wenn Erfahrungswerte aus der Vergangenheit auf die Zukunft projiziert werden– setzt dann aber für ihre eigene Beispielrechnung optimistisch einen jährlichen Gehaltszuwachs von 5 Prozent für Beschäftigte mit den drei Großbuchstaben auf der Visitenkarte an. Für alle anderen geht sie von einem Plus von 3 Prozent aus, schließlich beendet die Entscheidung gegen den MBA die Karriere ja in aller Regel nicht.”

Die F.A.Z. schreibt weiter, daß es, wie nicht anders zu erwarten, “keine Garantie dafür gibt, dass die Rückkehr in den Beruf, der Wechsel in eine andere Branche oder der Aufstieg auf die nächste Hierarchiestufe ohne Stolpern über die Bühne geht. Anders ließen sich etwa die Erwartungen nicht erklären, die aus einer Umfrage der Frankfurter Goethe Business School unter den derzeitigen Teilnehmern an ihrem einjährigen Vollzeit-MBA-Programm hervorgehen: Die meisten von ihnen rechnen damit, spätestens drei Jahre nach dem Abschluss ihre Investitionen – darunter Studiengebühren von 19.000 Euro – wieder eingespielt zu haben. Dass es länger als fünf Jahre dauern könnte, glaubt nur ein einziger.”

Zurückhaltender ist da schon Kathleen Fitzgerald im Hinblick auf ihren zweijährigen berufsbegleitenden MBA, wenn sie feststellt: “Erst im zehnten Jahr übersteigt der Gewinn aus der angenommenen steileren Vergütungskurve die Kosten.”

Das Fazit:

Der Artikel ist spannend und bietet einen guten Einblick bzw. Überblick in das Thema MBA sowie  einen etwas nebeligen Ausblick auf den ROI. Es scheint so zu sein, daß sich Kandidaten darauf einstellen sollten, daß dieser sich erst Jahre nach dem Abschluss in bare Münze umwandelt. Zudem ist die Verknüpfung mit dem Einkommen auch davon abhängig, wie lange das entsprechende Studium gedauert hat und an welche Business School man ihn erworben hat.

Übrigens finden sich unter www.fazjob.net/mba ein paar Fallbeispiele zur Rendite eines MBA-Studiums. Einen ebenfalls ersten guten Überblick mit weiterführenden Quellen bieten Wikipedia zum Thema MBA an sowie die Internetseite www.mba.de.

Demnächst wird Euch Jürgen an dieser Stelle ein paar Beispielrechnungen zum MBA und den damit verbundenen Gehaltssaussichten vorstellen.

Euer Johannes vom Gehälterblog

Studis hoffen auf gute Gehälter – Unternehmen zahlen sie

Deutschlands Studentinnen und Studenten haben einer Umfrage zufolge trotz Wirtschaftskrise kaum Sorge vor Arbeitslosigkeit. 86 Prozent von ihnen gehen davon aus, dass sie nach ihrem Studium zügig eine ihren Erwartungen und Qualifikationen entsprechende Stelle finden werden.

Das geht aus der am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Ihre Gehaltsvorstellungen stiegen sogar. Das durchschnittliche Wunschgehalt erhöhte sich von 37 000 auf 38 000 Euro pro Jahr.

Die höchsten Anforderungen an ihren künftigen Verdienst stellen die Juristen mit 42 400 Euro. Am zurückhaltendsten sind die Sozialwissenschaftler, die nur 33 200 Euro erwarten. Es gibt auch regionale Unterschiede: Während im Westen die Ansprüche an das Gehalt um drei Prozent nach oben gingen, nahmen diese im Osten leicht um ein Prozent ab. Für die Studie wurden 3000 Studenten befragt.

Die Agentur „Ernst & Young“ warnte allerdings, für Berufsanfänger hätten sich die Aussichten in der Krise eingetrübt. Erst mittelfristig würden die Chancen wieder besser.

Quelle: Der Tagesspiegel, 10.09.2009

Damit Ihr nicht ewig suchen müßt :), habe ich Euch die Studie “Studenten in Deutschland 2009” von Ernst&Young gleich mal als PDF-Dokument abrufbar verlinkt.  Das Gleiche gilt für die dazugehörige  Pressemitteilung vom 09.09.2009.

Übrigens veröffentlicht alma mater, der Stuttgarter Recruting-Spezialist für Akademiker, jedes Jahr seit 2005 eine Gehaltsstudie “Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen und Praktikanten” auf der Basis einer Online-Befragung unter seinen Firmenkunden. Dieses Jahr haben trotz Wirtschaftskrise 685 Unternehmen daran teilgenommen.

Eines der Ergebnisse lautet: “Nach den positiven Ergebnissen im Vorjahr sind die Gehaltsaussichten von Hochschulabsolventen weiter auf hohem Niveau. Zu diesem Schluss kommt die Gehaltsstudie 2009 des Stuttgarter Recruiting-Spezialisten alma mater. Trotz widriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen während des Erhebungszeitraumes von Mitte November 2008 bis Mitte Februar 2009 können Berufseinsteiger 2009 ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 40.000 € erzielen.” (Quelle: Pressemitteilung von alma mater, 27.04.2009)

Also, nicht verzagen, sondern den Gehälterblog aufschlagen!

Euer Ghost